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	<title>Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</title>
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	<description>Kanzlei für deutsches, spanisches und europäisches Recht</description>
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		<title>Kongress in Karlsruhe 2026: Rückblick auf die Tage des deutsch-spanischen juristischen Dialogs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miguel Ribas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:12:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 3. bis 6. Juni 2026 war Karlsruhe Gastgeberin des 40. Kongresses der Deutsch-Spanischen Juristenvereinigung DSJV/AHAJ. Die Veranstaltung brachte Juristinnen und Juristen, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Wissenschaft und Praxis, institutionelle Vertreterinnen und Vertreter sowie zahlreiche Fachleute aus dem deutsch-spanischen Rechtsraum zusammen. Als Mitorganisatoren möchten wir allen herzlich danken, die zum Gelingen dieses besonderen Kongresses beigetragen haben:...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rb-abogados.eu/kongress-in-karlsruhe-2026-rueckblick-auf-die-tage-des-deutsch-spanischen-juristischen-dialogs/">Kongress in Karlsruhe 2026: Rückblick auf die Tage des deutsch-spanischen juristischen Dialogs</a> erschien zuerst auf <a href="https://rb-abogados.eu">Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Vom <strong>3. bis 6. Juni 2026</strong> war <strong>Karlsruhe Gastgeberin des 40. Kongresses der Deutsch-Spanischen Juristenvereinigung DSJV/AHAJ</strong>. Die Veranstaltung brachte Juristinnen und Juristen, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Wissenschaft und Praxis, institutionelle Vertreterinnen und Vertreter sowie zahlreiche Fachleute aus dem <strong>deutsch-spanischen Rechtsraum</strong> zusammen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Als <strong>Mitorganisatoren</strong> möchten wir allen herzlich danken, die zum Gelingen dieses besonderen Kongresses beigetragen haben: den Teilnehmenden für ihre Anwesenheit, ihr Engagement und ihre wertvollen Beiträge, den Referentinnen und Referenten sowie Moderatorinnen und Moderatoren für die <strong>hohe fachliche Qualität der Vorträge und Diskussionen</strong>, den unterstützenden Institutionen für ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit sowie allen Kolleginnen und Kollegen, die vor und während der Veranstaltung mit großem Einsatz mitgewirkt haben. Gemeinsam wurde <strong>Karlsruhe 2026 zu einem Ort des fachlichen Austauschs, der persönlichen Begegnung und des deutsch-spanischen Dialogs</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Kongress begann am Mittwoch, dem 3. Juni, mit der <strong>Vorstandssitzung in den Räumlichkeiten unserer Kanzlei</strong>. Im Anschluss fand ein gemeinsamer Begrüßungsabend statt, der den Auftakt zu mehreren Tagen des <strong>fachlichen Austauschs, des Netzwerkens und des persönlichen Miteinanders</strong> bildete.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die <strong>feierliche Eröffnung</strong> erfolgte am Donnerstag, dem 4. Juni, im <strong>Novotel Karlsruhe City</strong>. Es sprachen der Präsident der DSJV/AHAJ, <strong>Herr Lutz Carlos Moratinos Meissner</strong>, Stadträtin <strong>Frau Elke Ernemann</strong>, der Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof <strong>Prof. Dr. Christoph Karczewski</strong> sowie unser Kanzleipartner <strong>Miguel Ribas</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Rahmen der Fachtagung wurden <strong>aktuelle Themen der internationalen Rechtspraxis</strong> behandelt. Dazu gehörten unter anderem <strong>Mechanismen zur Vermeidung und Lösung gesellschaftsrechtlicher Blockadesituationen</strong>, mit Beiträgen von Herrn <strong>José María Rojí Buqueras</strong> und <strong>Dr. Tobias Bünten</strong> unter der Moderation von <strong>Dr. Kathrin Monen</strong>. Weitere Schwerpunkte bildeten die <strong>aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und der Obergerichte im Erbrecht</strong>, vorgestellt von <strong>Prof. Dr. Christoph Karczewski</strong>, sowie das Verhältnis zwischen <strong>staatlicher Gerichtsbarkeit und Schiedsgerichtsbarkeit in Spanien</strong>, präsentiert von <strong>Prof. Dr. Guillermo Palao</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein besonderer Höhepunkt des Kongresses war der Besuch bedeutender Karlsruher Rechtsinstitutionen am Freitag, dem 5. Juni. Auf dem Programm standen unter anderem das <strong>Bundesverfassungsgericht</strong>, der <strong>Bundesgerichtshof</strong> und die <strong>Generalbundesanwaltschaft</strong>. Die Teilnehmenden erhielten dabei die seltene Gelegenheit, <strong>zentrale Institutionen der deutschen Justiz aus nächster Nähe kennenzulernen</strong>und im Austausch mit dort tätigen Fachleuten wertvolle Einblicke in deren Arbeit zu gewinnen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch der persönliche Austausch kam nicht zu kurz. Der <strong>Networking-Lunch</strong>, das traditionelle Treffen der <strong>Jungen Juristinnen und Juristen im Badisch Brauhaus</strong> sowie die <strong>Mitgliederversammlung</strong> boten zahlreiche Gelegenheiten, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Verbindungen zu knüpfen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden unter anderem der <strong>Kongress 2027 in Córdoba</strong> sowie die Wahl des <strong>deutschen Austragungsortes für den Kongress 2028</strong> behandelt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde das Programm durch die <strong>Off-Law-Session</strong> um eine interdisziplinäre Perspektive ergänzt. <strong>Dr. Carlos Calderón Urreiztieta</strong> sprach unter dem Titel <strong>„Kunst, Technik … Magie?“</strong> über die Führung und Leitung eines Orchesters. Zudem hielt <strong>Dr. Philipp Sahm</strong> einen Vortrag zum Thema <strong>„Fußball und Europäisches Recht“</strong>, moderiert von <strong>Herrn Ignacio Ordejón</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Den festlichen Abschluss des Kongresses bildete das <strong>Galadinner im Kesselhaus</strong> – ein stimmungsvoller Ausklang für bereichernde Tage in Karlsruhe. Abgerundet wurde das Programm durch die <strong>traditionelle Exkursion ins benachbarte Baden-Baden</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Kongress war geprägt von <strong>fachlich anspruchsvollen juristischen Diskussionen</strong>, dem Wiedersehen mit Kolleginnen, Kollegen und Freunden sowie zahlreichen neuen Impulsen für den <strong>deutsch-spanischen Rechtsdialog</strong>. <strong>Karlsruhe 2026 hat wertvolle Erinnerungen hinterlassen, bestehende Verbindungen gestärkt und neue Perspektiven für die Zusammenarbeit im deutsch-spanischen Rechtsraum eröffnet.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Als Organisatoren möchten wir allen Teilnehmenden sowie dem gesamten Vorstand der Vereinigung nochmals herzlich danken. <strong>Ihre Anwesenheit, Ihr Engagement und Ihre Beiträge verleihen diesem Kongress seinen besonderen Wert</strong> und stärken eine aktive, vielfältige und der fachlichen Exzellenz verpflichtete <strong>deutsch-spanische Rechtsgemeinschaft</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Vielen Dank, dass Sie Teil des 40. Kongresses der DSJV/AHAJ in Karlsruhe waren. Wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen.</strong></p>


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		<title>EU Inc: Gesellschaftsgründung in 48 Stunden? Rechtliche Einordnung für Spanien und Deutschland</title>
		<link>https://rb-abogados.eu/eu-inc-gesellschaftsgruendung-in-48-stunden-rechtliche-einordnung-fuer-spanien-und-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miguel Ribas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 16:40:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Union arbeitet seit Jahren daran, den Binnenmarkt für Unternehmen einfacher, digitaler und grenzüberschreitend nutzbarer zu machen. In diesem Zusammenhang steht auch die Idee einer sogenannten EU Inc. &#8211; einer optionalen, digitalen europäischen Gesellschaftsform, die es ermöglichen soll, ein Unternehmen innerhalb von weniger als 48 Stunden, zu geringen Kosten und ohne verpflichtendes Mindestkapital zu...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Die Europäische Union arbeitet seit Jahren daran, den Binnenmarkt für Unternehmen einfacher, digitaler und grenzüberschreitend nutzbarer zu machen. In diesem Zusammenhang steht auch die Idee einer sogenannten EU Inc. &#8211; einer optionalen, digitalen europäischen Gesellschaftsform, die es ermöglichen soll, ein Unternehmen innerhalb von weniger als 48 Stunden, zu geringen Kosten und ohne verpflichtendes Mindestkapital zu gründen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für Gründer, Start-ups und Investoren klingt dieser Ansatz zunächst sehr attraktiv. Gerade bei grenzüberschreitenden Geschäftsmodellen innerhalb der EU kann eine einheitlichere Gesellschaftsform erhebliche praktische Vorteile bringen. Sie könnte Verwaltungsaufwand reduzieren, digitale Gründungsverfahren vereinfachen und Unternehmen den Zugang zu mehreren europäischen Märkten erleichtern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wichtig ist jedoch: Die EU Inc. wäre nach dem derzeitigen Konzept kein Ersatz für nationales Recht. Steuerrecht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Insolvenzrecht und wesentliche Fragen der Organhaftung würden weiterhin maßgeblich durch die Rechtsordnung des Staates bestimmt, in dem die Gesellschaft tatsächlich tätig ist, ihren steuerlichen Sitz hat oder ihre Geschäftsleitung ausübt.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Was soll die EU Inc. leisten?</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Die EU Inc. soll als harmonisiertes und digitales Gesellschaftsregime ausgestaltet werden. Vorgesehen sind insbesondere eine schnelle Online-Gründung, eine möglichst geringe Gründungsgebühr, keine zwingende Kapitalausstattung sowie eine elektronische Schnittstelle zu den nationalen Registern der Mitgliedstaaten. Ziel ist es, Unternehmensgründungen innerhalb der EU effizienter und weniger bürokratisch zu gestalten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gerade für digitale Geschäftsmodelle, Start-ups und Unternehmen mit Aktivitäten in mehreren EU-Staaten könnte eine solche Rechtsform interessant sein. Statt sich von Beginn an mit verschiedenen nationalen Gründungsformalitäten auseinanderzusetzen, könnten Gründer eine einheitlichere Struktur wählen und schneller operativ tätig werden.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Keine Umgehung nationaler Pflichten</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Die Vereinfachung der Gründung bedeutet jedoch nicht, dass nationale Pflichten entfallen. Eine Gesellschaft, die ihren tatsächlichen Verwaltungssitz oder ihre operative Tätigkeit in Deutschland hat, wird sich weiterhin mit deutschem Steuerrecht, deutschem Arbeitsrecht und deutschen sozialversicherungsrechtlichen Vorgaben auseinandersetzen müssen. Entsprechendes gilt für Spanien, wenn sich dort die tatsächliche Geschäftsleitung, eine Betriebsstätte oder der Schwerpunkt der Tätigkeit befindet.</p>
<p style="font-weight: 400;">Entscheidend bleibt daher die Frage der sogenannten tatsächlichen Geschäftsleitung. Wo werden die wesentlichen unternehmerischen Entscheidungen getroffen? Wo befindet sich die operative Organisation? Wo arbeiten die Mitarbeiter? Diese Fragen sind für die steuerliche und arbeitsrechtliche Einordnung regelmäßig wichtiger als die formale Wahl der Gesellschaftsform.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Auswirkungen in Deutschland</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">In Deutschland würde die EU Inc. neben bestehenden Rechtsformen wie der GmbH oder UG bestehen. Sie würde diese Rechtsformen nicht automatisch ersetzen. Für Gründer stellt sich daher die Frage, ob die Vorteile einer schnellen und digitalen Gründung die rechtlichen und praktischen Anforderungen im deutschen Markt tatsächlich besser erfüllen als eine klassische GmbH oder UG.</p>
<p style="font-weight: 400;">Besonders zu prüfen sind Fragen der Geschäftsführung, Vertretung, Haftung und Insolvenz. Auch wenn die EU Inc. bei der Gründung ein vereinfachtes Verfahren bietet, können Pflichten der Geschäftsleitung und Haftungsrisiken nach nationalem Recht weiterhin erheblich sein. Ebenso bleiben steuerliche Registrierungen, Buchführungspflichten, Lohnsteuer, Sozialversicherung und arbeitsrechtliche Schutzvorschriften zu beachten.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Auswirkungen in Spanien</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Auch in Spanien wäre die EU Inc. voraussichtlich eine zusätzliche Option neben der Sociedad Limitada, also der spanischen SL. Sie würde die spanische SL nicht verdrängen, sondern als weitere Gestaltungsalternative in Betracht kommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für Unternehmen mit Tätigkeit in Spanien bleiben insbesondere spanisches Steuerrecht, arbeitsrechtliche Vorschriften, Sozialversicherungspflichten und branchenspezifische Anforderungen relevant. Auch bei einer europäischen Gesellschaftsform können Arbeitsverträge, Tarifbindungen, Meldepflichten und steuerliche Verpflichtungen nicht durch die Wahl einer anderen Rechtsform umgangen werden.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Chancen und Risiken für Gründer und Investoren</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Die EU Inc. kann vor allem dort Vorteile bringen, wo Unternehmen von Anfang an europäisch denken: etwa bei digitalen Plattformen, Softwareunternehmen, Beratungsmodellen oder internationalen Dienstleistungsstrukturen. Die schnelle Gründung, geringere Kosten und eine flexiblere Satzungsgestaltung können in der Anfangsphase ein echter Vorteil sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gleichzeitig bestehen Risiken. Solange die konkrete Umsetzung nicht abschließend geregelt ist, bleiben Fragen offen: Welche nationale Rechtsordnung ist in Konfliktfällen maßgeblich? Wie werden Gläubiger geschützt? Welche Haftungsregeln gelten für Geschäftsführer? Und wie beurteilen Banken, Investoren und Behörden eine neue europäische Rechtsform in der Praxis?</p>
<p style="font-weight: 400;">Für Investoren wird entscheidend sein, dass die Gesellschaftsstruktur transparent ist. Die Satzung sollte klare Regelungen zur Geschäftsführung, Vertretung, Anteilsübertragung, Beschlussfassung und Streitbeilegung enthalten. Außerdem sollte frühzeitig geprüft werden, welche steuerlichen Folgen sich in den betroffenen Staaten ergeben.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Praktische Empfehlung</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Wer eine EU Inc. in Betracht zieht, sollte vor der Gründung nicht nur die formalen Gründungskosten und die Geschwindigkeit des Verfahrens betrachten. Entscheidend ist eine Gesamtprüfung: Wo befindet sich die tatsächliche Geschäftsleitung? In welchen Ländern werden Umsätze erzielt? Wo arbeiten Mitarbeiter? Welche steuerlichen, arbeitsrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Pflichten entstehen?</p>
<p style="font-weight: 400;">Gerade bei deutsch-spanischen Geschäftsmodellen empfiehlt sich eine sorgfältige rechtliche und steuerliche Abstimmung in beiden Ländern. Nur so lässt sich vermeiden, dass eine scheinbar einfache Gründung später zu unerwarteten steuerlichen, arbeitsrechtlichen oder gesellschaftsrechtlichen Problemen führt.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Fazit</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Die EU Inc. könnte ein wichtiger Schritt zu einem moderneren und digitaleren europäischen Gesellschaftsrecht sein. Sie verspricht eine schnellere und kostengünstigere Unternehmensgründung und kann insbesondere für grenzüberschreitende Geschäftsmodelle attraktiv sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sie ersetzt jedoch nicht die rechtliche Prüfung im Einzelfall. Steuerrecht, Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Haftung und Insolvenz bleiben weiterhin stark national geprägt. Wer die EU Inc. nutzen möchte, sollte deshalb frühzeitig prüfen lassen, ob diese Struktur zum konkreten Geschäftsmodell, zur tatsächlichen Tätigkeit und zu den steuerlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, Spanien oder anderen EU-Staaten passt.</p>
<p>&nbsp;</p>


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		<title>KYC und AML in unserer Kanzlei: Rechtssicherheit, Transparenz und ein Verfahren mit Augenmaß</title>
		<link>https://rb-abogados.eu/kyc-und-aml-in-unserer-kanzlei-rechtssicherheit-transparenz-und-ein-verfahren-mit-augenmass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miguel Ribas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 10:12:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Anti-Money Laundering (AML)]]></category>
		<category><![CDATA[Kataloggeschäften im Sinne des Geldwäschegesetzes]]></category>
		<category><![CDATA[Know Your Customer (KYC)]]></category>
		<category><![CDATA[Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Anforderungen an die Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Für viele Mandantinnen und Mandanten wirken Prozesse im Bereich Know Your Customer (KYC) und Anti-Money Laundering (AML) zunächst technisch, formal oder unnötig komplex. Wir sehen das anders: als unverzichtbaren Bestandteil verantwortungsvoller anwaltlicher Beratung und einer sicheren, verlässlichen Mandatsführung. Unser Anspruch ist...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rb-abogados.eu/kyc-und-aml-in-unserer-kanzlei-rechtssicherheit-transparenz-und-ein-verfahren-mit-augenmass/">KYC und AML in unserer Kanzlei: Rechtssicherheit, Transparenz und ein Verfahren mit Augenmaß</a> erschien zuerst auf <a href="https://rb-abogados.eu">Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Die Anforderungen an die Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Für viele Mandantinnen und Mandanten wirken Prozesse im Bereich <b>Know Your Customer (KYC)</b> und <b>Anti-Money Laundering (AML)</b> zunächst technisch, formal oder unnötig komplex. Wir sehen das anders: als unverzichtbaren Bestandteil verantwortungsvoller anwaltlicher Beratung und einer sicheren, verlässlichen Mandatsführung.</div>
<div>Unser Anspruch ist es, die gesetzlichen Vorgaben mit größter Sorgfalt zu erfüllen und zugleich so umzusetzen, dass sie für unsere Mandanten klar, nachvollziehbar und praktikabel bleiben. Denn ein professionell strukturierter KYC- und AML-Prozess dient nicht nur der Compliance. Er schafft Vertrauen, schützt alle Beteiligten und bildet die Grundlage für eine reibungslose Zusammenarbeit mit Banken, Notaren, Behörden und Geschäftspartnern.</div>
<h3><b>Ein klar strukturierter Beginn jeder Mandatsbeziehung</b></h3>
<div>Am Anfang jeder Mandatsübernahme steht für uns ein präzises Verständnis der Person oder des Unternehmens, das wir vertreten. Wir erfassen die wesentlichen Stammdaten, identifizieren die wirtschaftlich Berechtigten und gewinnen ein belastbares Bild vom rechtlichen und wirtschaftlichen Hintergrund des jeweiligen Vorhabens.</div>
<div>Dabei arbeiten wir mit den GwG-Formularen der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK). Sie ermöglichen uns eine rechtssichere Einordnung des Mandats, eine saubere Dokumentation von Eigentums- und Kontrollstrukturen sowie eine risikoorientierte Bewertung im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben. Dieser strukturierte Ansatz schafft von Beginn an Klarheit und reduziert spätere Rückfragen im weiteren Verlauf des Mandats.</div>
<h3><b>Reguläres Mandat oder Kataloggeschäft?</b></h3>
<div>Ein wesentlicher Bestandteil unserer Prüfung ist die Unterscheidung zwischen gewöhnlichen Mandaten und sogenannten Kataloggeschäften im Sinne des Geldwäschegesetzes. Während bei regulären Mandaten die allgemeinen Sorgfaltspflichten gelten, erfordern Kataloggeschäfte aufgrund ihres erhöhten Risikoprofils zusätzliche Prüfungen und weitergehende Maßnahmen.</div>
<div>Wir legen Wert darauf, diese Einordnung transparent und verständlich zu erläutern. Unsere Mandanten sollen wissen, weshalb ein Mandat in eine bestimmte Kategorie fällt, welche rechtlichen Folgen sich daraus ergeben und welche Unterlagen oder Verfahrensschritte erforderlich sind. Für uns ist Transparenz kein formaler Zusatz, sondern Teil einer qualifizierten und vertrauensvollen Beratung.</div>
<h3><b>Identifizierung: rechtssicher, effizient und mandantenfreundlich</b></h3>
<div>Soweit das Gesetz ein förmliches Identifikationsverfahren verlangt, führen wir dieses effizient und rechtssicher durch. Erfolgt der Kontakt persönlich in unserer Kanzlei, nehmen wir die Identifizierung unmittelbar anhand eines gültigen Originalausweises vor.</div>
<div>Bei Mandanten mit Wohnsitz in Deutschland erfolgt die Identitätsfeststellung regelmäßig über PostIdent. Für internationale Mandanten steht das VideoIdent-Verfahren zur Verfügung. Beide Verfahren sind bewährt und ermöglichen eine verlässliche Identifizierung, ohne unnötige Hürden zu schaffen.</div>
<div>Auch wenn diese Schritte auf den ersten Blick technisch erscheinen, verfolgen sie ein klares Ziel: Sie schaffen Sicherheit darüber, mit wem wir zusammenarbeiten, und stellen sicher, dass die hinter einer Struktur oder Transaktion stehenden Personen eindeutig identifiziert sind.</div>
<h3><b>Sichere Abwicklung von Transaktionen</b></h3>
<div>Wenn im Rahmen eines Mandats Vermögenswerte abgewickelt werden – etwa im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Immobilie –, richten wir bei Bedarf ein Einzelanderkonto ein. Auf diesem Weg können Gelder sicher, getrennt und nachvollziehbar geführt werden.</div>
<div>Hierfür benötigen wir die vollständigen Identifikationsdaten der wirtschaftlich Berechtigten sowie die gesetzlich erforderlichen Angaben, einschließlich steuerlicher Informationen, soweit diese im Einzelfall notwendig sind. Unsere Erfahrung zeigt: Je klarer diese Punkte zu Beginn geklärt sind, desto effizienter und reibungsloser verläuft die weitere Abwicklung – sowohl mit uns als auch mit Banken, Notaren und Behörden.</div>
<h3><b>Die Herkunft der Mittel als zentraler Prüfungsbaustein</b></h3>
<div>Ein weiterer wesentlicher Bestandteil unserer KYC- und AML-Prozesse ist die Prüfung der Herkunft der eingesetzten Mittel. Ob Investition, Transaktion oder laufendes Beratungsmandat: Wir müssen nachvollziehen können, aus welcher Quelle die verwendeten Gelder stammen.</div>
<div>Daher bitten wir unsere Mandanten regelmäßig um eine kurze, nachvollziehbare Darstellung und – soweit erforderlich – um ergänzende Nachweise. Diese Transparenz dient nicht nur der Erfüllung gesetzlicher Pflichten. Sie trägt erfahrungsgemäß auch wesentlich dazu bei, spätere Rückfragen zu vermeiden und die Grundlage für eine stabile, rechtssichere Umsetzung des Vorhabens zu schaffen.</div>
<h3><b>KYC und AML als fortlaufender Prozess</b></h3>
<div>Sorgfaltspflichten enden nicht mit der Mandatsannahme. Persönliche Verhältnisse können sich ändern, Gesellschaftsstrukturen entwickeln sich weiter und wirtschaftlich Berechtigte können wechseln. Deshalb verstehen wir KYC und AML nicht als einmalige Formalität, sondern als fortlaufenden Prozess.</div>
<div>Wir halten relevante Informationen aktuell, reagieren auf wesentliche Veränderungen und passen unsere Risikobewertung an, wenn dies erforderlich ist. Diese laufende Aufmerksamkeit ist Ausdruck anwaltlicher Verantwortung und dient dem dauerhaften Schutz unserer Mandanten und ihrer Vorhaben.</div>
<h3><b>Technische Unterstützung – juristische Verantwortung</b></h3>
<div>Selbstverständlich nutzen wir technische Hilfsmittel, um Informationen effizient zu erfassen, Dokumentationen sauber zu führen und Prozesse verlässlich zu strukturieren. Die rechtliche Bewertung eines Mandats, die Einschätzung von Risikofaktoren und die Beurteilung der Mittelherkunft erfolgen bei uns jedoch stets durch erfahrene Juristinnen und Juristen.</div>
<div>Denn im Kern bleibt KYC und AML eine Frage professioneller Verantwortung, rechtlicher Präzision und anwaltlicher Sorgfalt.</div>
<h3><b>Unser Verständnis von guter Mandatsführung</b></h3>
<div>Wir möchten, dass sich unsere Mandanten in jeder Phase des Verfahrens gut begleitet fühlen: durch klare Abläufe, verständliche Erläuterungen und ein Vorgehen, das den gesetzlichen Anforderungen umfassend gerecht wird, ohne unnötige Komplexität zu erzeugen.</div>
<div></div>
<div><b>Sorgfalt, Transparenz und Verlässlichkeit sind für uns keine Formalitäten, sondern Teil unseres anwaltlichen Selbstverständnisses. So leben wir KYC und AML in unserer Kanzlei.<br />
</b></div>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong><em>Ribas &amp; Partner mbB</em></strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><em>Adrián Pineda Peña<br />
Jurist</em></strong></p>
</div>


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		<title>Die grundbuchliche Berücksichtigung des Pflichtteils in Abhängigkeit von seiner Rechtsnatur und ihre Auswirkungen bei einer Ausgestaltung als Forderungsrecht</title>
		<link>https://rb-abogados.eu/die-grundbuchliche-beruecksichtigung-des-pflichtteils-in-abhaengigkeit-von-seiner-rechtsnatur-und-ihre-auswirkungen-bei-einer-ausgestaltung-als-forderungsrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miguel Ribas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 14:13:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Belastung im Grundbuch]]></category>
		<category><![CDATA[pars valoris bonorum]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteil]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteilsansprüche]]></category>
		<category><![CDATA[spanisches Grundbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Pflichtteil ist eine zentrale Institution des Erbrechts, seine rechtliche Ausgestaltung ist jedoch nicht in allen Rechtssystemen gleich. Eine wesentliche Frage ist, ob und inwieweit der Pflichtteil im Grundbuch Berücksichtigung finden muss. Die Antwort hängt maßgeblich von seiner rechtlichen Natur ab. Die rechtliche Natur des Pflichtteils im spanischen Recht Im spanischen allgemeinen Zivilrecht wird der...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Der Pflichtteil ist eine zentrale Institution des Erbrechts, seine rechtliche Ausgestaltung ist jedoch nicht in allen Rechtssystemen gleich. Eine wesentliche Frage ist, ob und inwieweit der Pflichtteil im Grundbuch Berücksichtigung finden muss. Die Antwort hängt maßgeblich von seiner rechtlichen Natur ab.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Die rechtliche Natur des Pflichtteils im spanischen Recht</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Im spanischen allgemeinen Zivilrecht wird der Pflichtteil traditionell als ein den Pflichtteilsberechtigten vorbehaltener Anteil am Nachlassvermögen verstanden (<em>pars bonorum</em>). Diese Einordnung hat unmittelbare Auswirkungen auf das Grundbuchrecht. Werden Nachlassgegenstände – insbesondere Immobilien – auf Erben übertragen, kann die Existenz von Pflichtteilsberechtigten grundbuchrechtlich zu berücksichtigen sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Artikel 15 des spanischen Hypothekengesetzes (Ley Hipotecaria) sieht vor, dass die Eintragung der Erben als Rechtsinhaber an Nachlassimmobilien unter Berücksichtigung der Existenz von Pflichtteilsberechtigten erfolgt. Artikel 83 der Hypothekenverordnung (Reglamento Hipotecario) stellt jedoch klar, dass ein entsprechender Hinweis entbehrlich ist, wenn die Pflichtteilsberechtigten ihren Pflichtteil bereits erhalten haben, auf ihn verzichtet haben oder dieser als erfüllt erklärt wurde.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Der Pflichtteil als Forderungsrecht</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">In anderen Rechtssystemen ist der Pflichtteil nicht als Beteiligung an den Nachlassgegenständen ausgestaltet, sondern als Forderungsrecht gegenüber dem Erben (<em>pars valoris bonorum</em>). In diesem Modell gehört der Pflichtteilsberechtigte nicht zur Erbengemeinschaft und erwirbt keine dinglichen Rechte an einzelnen Nachlassgegenständen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Diese Ausgestaltung findet sich beispielsweise im deutschen Recht sowie in einzelnen spanischen foralen Zivilrechten, etwa im katalanischen oder galicischen Recht.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Grundbuchrechtliche Konsequenzen</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Es ist daher festzuhalten, dass die Funktion des Grundbuchs nicht darin besteht, abstrakte wirtschaftliche Erwartungen präventiv zu schützen, sondern dingliche Rechtsverhältnisse publik zu machen. Gestaltet das anwendbare Erbrecht den Pflichtteil als Forderungsrecht, berührt die mögliche Geltendmachung des Pflichtteilsanspruchs weder die Wirksamkeit noch die Vollständigkeit des eingetragenen Eigentums, sondern begründet lediglich eine persönliche Verpflichtung des Erben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das spanische Grundbuchsystem vermag die rechtliche Natur des Pflichtteilsrechts nicht zu verändern und es insbesondere nicht in ein Modell der <em>pars bonorum</em> zu überführen, wenn die anwendbare Rechtsordnung eine solche Ausgestaltung nicht vorsieht.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Schlussfolgerung</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Die grundbuchliche Berücksichtigung des Pflichtteils hängt maßgeblich von seiner materiell‑rechtlichen Ausgestaltung ab. Handelt es sich um eine <em>pars bonorum</em>, kommt ein grundbuchlicher Vermerk – etwa in Form eines Randvermerks – nur dann in Betracht, wenn konkrete Nachlassgegenstände zur Erfüllung des Pflichtteils zugewiesen oder zu dessen Sicherung belastet werden. Dies gilt zudem nur, sofern die Pflichtteilsberechtigten ihren Pflichtteil vor der Eintragung nicht bereits erhalten, wirksam darauf verzichtet oder ihn als erfüllt anerkannt haben. Ist der Pflichtteil hingegen als <em>pars valoris bonorum</em> ausgestaltet, besteht weder eine dingliche Belastung noch eine Einschränkung des eintragungsfähigen Eigentums.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine systematische Auslegung von Artikel 15 der Ley Hipotecaria im Zusammenhang mit Artikel 83 des Reglamento Hipotecario sowie den grundbuchrechtlichen Prinzipien der Spezialität und Typizität führt zu dem Ergebnis, dass das Grundbuch keine persönlichen Rechte oder Pflichtteilsforderungen zu veröffentlichen hat. Es beschränkt sich vielmehr darauf, die tatsächlich bestehende dingliche Rechtsinhaberschaft abzubilden – im Einklang mit dem anwendbaren Erbrecht und der rechtlichen Natur des jeweiligen Rechts.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong><em>Ribas &amp; Partner mbB</em></strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><em>Ana Isabel Méndez<br />
Juristin</em></strong></p>


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<p>Der Beitrag <a href="https://rb-abogados.eu/die-grundbuchliche-beruecksichtigung-des-pflichtteils-in-abhaengigkeit-von-seiner-rechtsnatur-und-ihre-auswirkungen-bei-einer-ausgestaltung-als-forderungsrecht/">Die grundbuchliche Berücksichtigung des Pflichtteils in Abhängigkeit von seiner Rechtsnatur und ihre Auswirkungen bei einer Ausgestaltung als Forderungsrecht</a> erschien zuerst auf <a href="https://rb-abogados.eu">Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Bemessungsgrundlage (valor de referencia catastral) wird vom spanischen Verfassungsgericht bestätigt</title>
		<link>https://rb-abogados.eu/die-bemessungsgrundlage-valor-de-referencia-catastral-wird-vom-spanischen-verfassungsgericht-bestaetigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miguel Ribas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 08:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Referenzwert von Immobilien in Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[spanisches Verfassungsgericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehrswert spanischer Immobilien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. Februar 2026 hat das Plenum des spanischen Verfassungsgerichts (Tribunal Constitucional) einstimmig die vom Senat für Verwaltungsstreitsachen des Obersten Gerichts von Andalusien, Ceuta und Melilla erhobene konkrete Verfassungsbeschwerde (cuestión de inconstitucionalidad) hinsichtlich der gesetzlichen Regelung des sogenannten „Referenzwertes“ als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer und Stempelsteuer (Impuesto sobre Transmisiones Patrimoniales y Actos Jurídicos Documentados) sowie...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rb-abogados.eu/die-bemessungsgrundlage-valor-de-referencia-catastral-wird-vom-spanischen-verfassungsgericht-bestaetigt/">Die Bemessungsgrundlage (valor de referencia catastral) wird vom spanischen Verfassungsgericht bestätigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://rb-abogados.eu">Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="118" data-end="712">Am 12. Februar 2026 hat das Plenum des spanischen Verfassungsgerichts (Tribunal Constitucional) einstimmig die vom Senat für Verwaltungsstreitsachen des Obersten Gerichts von Andalusien, Ceuta und Melilla erhobene konkrete Verfassungsbeschwerde (cuestión de inconstitucionalidad) hinsichtlich der gesetzlichen Regelung des sogenannten „Referenzwertes“ als Bemessungsgrundlage für die <strong data-start="491" data-end="606">Grunderwerbsteuer und Stempelsteuer (Impuesto sobre Transmisiones Patrimoniales y Actos Jurídicos Documentados)</strong> sowie für die <strong data-start="621" data-end="696">Erbschaft- und Schenkungsteuer (Impuesto sobre Sucesiones y Donaciones)</strong> zurückgewiesen.</p>
<p data-start="714" data-end="986">Nach Auffassung des Verfassungsgerichts <strong>verstößt dieses System nicht gegen das in Art. 31 Abs. 1 der spanischen Verfassung</strong> verankerte Prinzip der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (principio de capacidad económica). Zur Begründung führt das Gericht insbesondere aus:</p>
<ul data-start="988" data-end="1535">
<li data-start="988" data-end="1094">
<p data-start="990" data-end="1094">Der Referenzwert knüpft an eine <strong data-start="1022" data-end="1088">tatsächliche Manifestation wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit</strong> an.</p>
</li>
<li data-start="1095" data-end="1305">
<p data-start="1097" data-end="1305">Die Regelung beruht auf <strong data-start="1121" data-end="1173">objektiven und sachlich gerechtfertigten Gründen</strong>, insbesondere auf dem Ziel der Verwaltungsvereinfachung, der Stärkung der Rechtssicherheit sowie der Bekämpfung von Steuerbetrug.</p>
</li>
<li data-start="1306" data-end="1535">
<p data-start="1308" data-end="1535">Das System stellt <strong data-start="1326" data-end="1378">kein starres oder geschlossenes Bewertungssystem</strong> dar, da dem Steuerpflichtigen die Möglichkeit offensteht, den festgesetzten Referenzwert anzufechten und einen abweichenden tatsächlichen Wert nachzuweisen.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1537" data-end="1804">Vor diesem Hintergrund hat das Verfassungsgericht die Regelung des<strong> Referenzwertes als verfassungsgemäß</strong> bestätigt. Die Veröffentlichung der vollständigen Entscheidung im <strong data-start="1710" data-end="1746">Boletín Oficial del Estado (BOE)</strong> steht noch aus und wird in den kommenden Wochen erwartet.</p>
<p data-start="1806" data-end="2144" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Mit dieser Entscheidung ist der Weg der <strong data-start="1846" data-end="1912">konkreten Normenkontrolle hinsichtlich des Systems als solches abgeschlossen</strong>. Unberührt bleibt jedoch die Möglichkeit, im finanzverwaltungsrechtlichen sowie im verwaltungsgerichtlichen Verfahren <strong data-start="2045" data-end="2125">Einwendungen gegen die Anwendung des Referenzwertes im jeweiligen Einzelfall</strong> geltend zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Ribas &amp; Partner mbB</strong></em></p>
<p><em><strong>Kelly Molina<br />
</strong></em><em><strong>Abogada / spanische Rechtsanwältin</strong></em></p>
<p data-start="1806" data-end="2144" data-is-last-node="" data-is-only-node="">


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<p>Der Beitrag <a href="https://rb-abogados.eu/die-bemessungsgrundlage-valor-de-referencia-catastral-wird-vom-spanischen-verfassungsgericht-bestaetigt/">Die Bemessungsgrundlage (valor de referencia catastral) wird vom spanischen Verfassungsgericht bestätigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://rb-abogados.eu">Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vor- und Nacherbeneinsetzung nach deutschem Recht bei Nachlassvermögen in Spanien</title>
		<link>https://rb-abogados.eu/vor-und-nacherbeneinsetzung-nach-deutschem-recht-bei-nachlassvermoegen-in-spanien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miguel Ribas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 09:21:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[befreiter Vorerbe]]></category>
		<category><![CDATA[deutsches Erbrecht bei Vermögen in Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Erben in Spanien]]></category>
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		<category><![CDATA[Nacherbschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Vor- Nacherbeneinsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorerbschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsches Erbrecht rechtssicher gestalten bei Immobilien und Vermögen in Spanien Die Vor- und Nacherbeneinsetzung nach deutschem Recht (§§ 2100 ff. BGB) ist ein bewährtes Instrument der Nachfolgeplanung. Sie ermöglicht es, Vermögen generationenübergreifend zu sichern und gezielt zu steuern. Befindet sich jedoch Nachlassvermögen in Spanien, etwa eine Immobilie auf Mallorca, ein Ferienhaus auf dem Festland oder...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rb-abogados.eu/vor-und-nacherbeneinsetzung-nach-deutschem-recht-bei-nachlassvermoegen-in-spanien/">Vor- und Nacherbeneinsetzung nach deutschem Recht bei Nachlassvermögen in Spanien</a> erschien zuerst auf <a href="https://rb-abogados.eu">Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Deutsches Erbrecht rechtssicher gestalten bei Immobilien und Vermögen in Spanien</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Die <strong>Vor- und Nacherbeneinsetzung nach deutschem Recht (§§ 2100 ff. BGB)</strong> ist ein bewährtes Instrument der Nachfolgeplanung. Sie ermöglicht es, Vermögen generationenübergreifend zu sichern und gezielt zu steuern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Befindet sich jedoch <strong>Nachlassvermögen in Spanien</strong>, etwa eine Immobilie auf Mallorca, ein Ferienhaus auf dem Festland oder Bankvermögen bei einer spanischen Bank, entstehen zusätzliche rechtliche und steuerliche Herausforderungen.</p>
<h4><strong><u>1. Grundstruktur der Vor- und Nacherbschaft</u></strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Bei einer Vor- und Nacherbeneinsetzung:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>erhält der Vorerbe den Nachlass zunächst,</li>
<li>unterliegt dabei bestimmten gesetzlichen Beschränkungen,</li>
<li>und mit Eintritt des Nacherbfalls (z. B. Tod des Vorerben) fällt das Vermögen automatisch an den Nacherben.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Typische Ziele sind hierbei:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Absicherung des Ehepartners</li>
<li>Schutz von Kindern aus erster Ehe</li>
<li>Erhalt von Familienimmobilien</li>
<li>Vermögensbindung über Generationen hinweg</li>
</ul>
<h4><strong><u>2. Befreite und unbefreite Vorerbschaft – ein entscheidender Unterschied</u></strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Der Erblasser kann nach deutschem Recht bestimmen, ob der Vorerbe <strong>befreit</strong> oder <strong>unbefreit</strong> sein soll (§ 2136 BGB).</p>
<p><strong>a) Unbefreite Vorerbschaft</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der unbefreite Vorerbe ist stark beschränkt:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Immobilien dürfen grundsätzlich <u>nicht ohne Zustimmung</u> des Nacherben verkauft werden</li>
<li>Belastungen (z. B. Grundschulden) sind nur <u>eingeschränkt</u> möglich</li>
<li>Substanzverzehr ist <u>unzulässig</u></li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Das Ziel ist <strong>der vollständige Schutz der Vermögenssubstanz für den Nacherben</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p>
<p><strong>b) Befreite Vorerbschaft</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der befreite Vorerbe <u>darf grundsätzlich:</u></p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Immobilien veräußern</li>
<li>Nachlassgegenstände umschichten</li>
<li>wirtschaftlich flexibler handeln</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Aber: Schenkungen bleiben regelmäßig unzulässig, und der Nacherbe behält eine rechtliche Sicherungsposition.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wichtig:</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">„Befreit“ bedeutet nicht „uneingeschränkt frei“. Gerade bei Auslandsvermögen bestehen weiterhin praktische Hürden.</p>
<h4><strong><u>3. Geltung deutschen Erbrechts bei Vermögen in Spanien</u></strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Nach der EU-Erbrechtsverordnung (EuErbVO) gilt grundsätzlich das <strong>Recht des letzten gewöhnlichen Aufenthalts des Erblassers</strong>, sofern in einer letztwilligen Verfügung von Todes wegen keine Rechtswahl getroffen wurde (ausdrücklich oder konkludent).</p>
<p style="font-weight: 400;">Hatte der Erblasser zum Zeitpunkt des Todes <u>seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland</u>, findet deutsches Erbrecht Anwendung — auch auf:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Immobilien in Spanien</li>
<li>Spanische Bankkonten</li>
<li>Gesellschaftsbeteiligungen in Spanien</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Spanische Behörden erkennen die deutsche Vor- und Nacherbeneinsetzung grundsätzlich an. <strong>Die praktische Umsetzung erfordert jedoch besondere Sorgfalt.</strong></p>
<h4><strong><u>4. Praktische Auswirkungen bei Immobilien in Spanien</u></strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Die Unterschiede zwischen befreiter und unbefreiter Vorerbschaft wirken sich insbesondere bei spanischen Immobilien aus.</p>
<p><strong>a) Unbefreite Vorerbschaft in Spanien</strong></p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li><u>Nacherbenvermerk</u> im spanischen Grundbuch</li>
<li>Verkauf regelmäßig nur mit <u>Zustimmung des Nacherben</u></li>
<li>Erhebliche <u>Verzögerungen</u> bei Transaktionen</li>
<li><u>Strenge Prüfung</u> durch Notare</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>In der Praxis häufig transaktionshemmend.</strong></li>
</ul>
<p><strong>b) Befreite Vorerbschaft in Spanien</strong></p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Verkauf <u>grundsätzlich möglich</u></li>
<li><u>Dennoch Eintragung der Nacherbfolge</u> im Grundbuch</li>
<li>Käufer und Banken verlangen häufig <u>detaillierte Nachweise</u></li>
<li><u><u>Spanische Notare prüfen Umfang der Befreiung genau (unter Umständen ist ein Rechtsgutachten notwendig)</u></u></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Deutlich praktikabler, aber keineswegs friktionsfrei.</strong></li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Gerade bei Ferienimmobilien kann eine unbefreite Vorerbschaft zu erheblichen praktischen Problemen führen.</p>
<h4><strong><u>5. Steuerliche Aspekte in Spanien</u></strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Unabhängig vom anwendbaren Erbrecht <strong>unterliegt in Spanien belegenes Vermögen der spanischen Erbschaftsteuer</strong> (Impuesto sobre Sucesiones y Donaciones).</p>
<p style="font-weight: 400;"><u>Zu beachten sind:</u></p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Steuerpflicht beim ersten Erbfall</li>
<li>Mögliche erneute Besteuerung beim Eintritt des Nacherbfalls</li>
<li>Deutliche regionale Unterschiede (z. B. Balearen, Andalusien, Katalonien)</li>
<li>Abweichende Freibeträge im Vergleich zu Deutschland</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Eine isolierte erbrechtliche Gestaltung ohne steuerliche Abstimmung kann zu erheblichen Mehrbelastungen führen.</p>
<h4><strong><u>6. Praxisbeispiel: Ferienimmobilie auf Mallorca</u></strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Ein Ehepaar mit Wohnsitz in München besitzt eine Immobilie auf Mallorca. Der Ehemann setzt seine Ehefrau als <strong>befreite Vorerbin</strong> und die gemeinsamen Kinder als Nacherben ein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach dem Erbfall:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Die Ehefrau wird im spanischen Grundbuch als Eigentümerin eingetragen.</li>
<li>Gleichzeitig erfolgt ein <strong>Nacherbenvermerk</strong>.</li>
<li>Jahre später möchte sie die Immobilie verkaufen.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Obwohl sie <strong>befreite Vorerbin</strong> ist:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>verlangt der Notar detaillierte Nachweise zur Reichweite der Befreiung,</li>
<li>prüft der Käufer die Zustimmungserfordernisse,</li>
<li>fordert die finanzierende Bank zusätzliche Absicherungen.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><u>Die Gestaltung ist rechtlich wirksam — führt jedoch zu erhöhtem Abstimmungsaufwand.</u></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Bei einer unbefreiten Vorerbschaft wäre der Verkauf ohne Mitwirkung der Kinder regelmäßig nicht möglich.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><u>7. Gestaltungsberatung bei deutsch-spanischen Erbfällen</u></strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Bei Nachlassvermögen in Spanien sollte daher frühzeitig geprüft werden:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Ist eine Vor- und Nacherbschaft überhaupt sinnvoll?</li>
<li>Sollte der Ehepartner befreiter oder unbefreiter Vorerbe sein?</li>
<li>Welche steuerlichen Konsequenzen entstehen in der jeweiligen Region Spaniens?</li>
<li>Sind Alternativen (z. B. Nießbrauch, Vermächtnis, gesellschaftsrechtliche Struktur) praktikabler?</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><strong><u>Eine abgestimmte deutsch-spanische Nachfolgeplanung verhindert spätere Blockaden bei Verkauf, Umschreibung oder Finanzierung</u></strong></p>
<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Fazit</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Die Vor- und Nacherbeneinsetzung ist ein starkes Instrument des deutschen Erbrechts. Bei Immobilien oder Vermögen in Spanien erfordert sie jedoch besondere Aufmerksamkeit.</p>
<p style="font-weight: 400;">Insbesondere die Wahl zwischen befreiter und unbefreiter Vorerbschaft hat erhebliche praktische Auswirkungen auf:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Verfügungsfreiheit</li>
<li>Grundbucheintragung</li>
<li>Transaktionsfähigkeit</li>
<li>steuerliche Belastung</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Exkurs / Spezialwissen: Gibt es die Vor- und Nacherbschaft auch im spanischen Recht?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Auch das spanische Recht kennt mit der <strong>„sustitución fideicomisaria“</strong> ein Institut, das der deutschen Vor- und Nacherbeneinsetzung ähnelt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dabei wird zunächst ein Erbe (sog. <strong>fiduciario</strong>) eingesetzt, der das Vermögen erhält und es zu einem späteren Zeitpunkt an einen weiteren Begünstigten (den <strong>fideicomisario</strong>) herauszugeben hat.</p>
<p style="font-weight: 400;">Trotz struktureller Ähnlichkeiten bestehen <strong>wesentliche Unterschiede</strong>:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Die konkrete Ausgestaltung hängt stark vom Testament ab.</li>
<li>Die Bindungswirkung ist im spanischen Recht gesetzlich begrenzt (klassisch auf bestimmte Generationen).</li>
<li>Regionale/forale Zivilrechte – etwa auf den Balearen oder in Katalonien – enthalten teilweise eigenständige Regelungen.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">In grenzüberschreitenden Fällen (z. B. deutscher Erblasser mit Immobilie in Spanien) gilt häufig deutsches Erbrecht nach der EU-Erbrechtsverordnung. Spanische Notare müssen dann ein deutsches Rechtsinstitut umsetzen, das nicht vollständig deckungsgleich mit der spanischen Regelung ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gerade diese systematischen Unterschiede führen in der Praxis regelmäßig zu erhöhtem Abstimmungs- und Prüfungsaufwand.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine vorausschauende, grenzüberschreitend abgestimmte Gestaltung schafft Rechtssicherheit und erhält die wirtschaftliche Flexibilität der Erben. Kontaktieren Sie uns gerne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Ribas &amp; Partner mbB</strong></em></p>
<p><em><strong>Kristin Fieberg<br />
</strong></em><em><strong>Rechtsanwältin  <span>|  </span>Partnerin </strong></em></p>


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<p>Der Beitrag <a href="https://rb-abogados.eu/vor-und-nacherbeneinsetzung-nach-deutschem-recht-bei-nachlassvermoegen-in-spanien/">Vor- und Nacherbeneinsetzung nach deutschem Recht bei Nachlassvermögen in Spanien</a> erschien zuerst auf <a href="https://rb-abogados.eu">Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Foralrechte: Anwendbares Recht auf die Erbfolge eines Ausländers in Spanien</title>
		<link>https://rb-abogados.eu/foralrechte-anwendbares-recht-auf-die-erbfolge-eines-auslaenders-in-spanien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miguel Ribas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 09:34:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[ausländischer Staatsangehöriger in Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Erbrechtverordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Erbschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Foralrechte in Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[spanisches Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Tribunal Supremo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rb-abogados.eu/?p=11479</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der dauerhafte Aufenthalt ausländischer Staatsangehöriger in Spanien wirft häufig erhebliche Fragen im Erbrecht auf, insbesondere hinsichtlich der Bestimmung des anwendbaren Rechts im Todesfall: ob das allgemeine spanische Zivilgesetzbuch oder das besondere Zivilrecht einer Autonomen Gemeinschaft Anwendung findet. Das Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 19. Mai 2025 hat hierzu eine klare und praxisrelevante Antwort gegeben. Der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rb-abogados.eu/foralrechte-anwendbares-recht-auf-die-erbfolge-eines-auslaenders-in-spanien/">Foralrechte: Anwendbares Recht auf die Erbfolge eines Ausländers in Spanien</a> erschien zuerst auf <a href="https://rb-abogados.eu">Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Der dauerhafte Aufenthalt ausländischer Staatsangehöriger in Spanien wirft häufig erhebliche Fragen im Erbrecht auf, insbesondere hinsichtlich der Bestimmung des anwendbaren Rechts im Todesfall: <strong>ob das allgemeine spanische Zivilgesetzbuch oder das besondere Zivilrecht einer Autonomen Gemeinschaft Anwendung findet</strong>. Das Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 19. Mai 2025 hat hierzu eine klare und praxisrelevante Antwort gegeben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der entschiedene Fall betrifft einen niederländischen Staatsangehörigen, der seit 1954 ununterbrochen in Saragossa lebte und dort im Jahr 2013 verstarb. Über einen Zeitraum von mehr als sechzig Jahren hatte er in Aragón seinen gesamten persönlichen und vermögensrechtlichen Lebensmittelpunkt: Er heiratete unter dem aragonesischen Güterstand, hatte Nachkommen und begründete später eine eingetragene Lebensgemeinschaft nach aragonesischem Zivilrecht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach seinem Tod stellte sich die Frage, ob seine Erbfolge dem allgemeinen spanischen Zivilrecht oder dem aragonesischen Zivilrecht unterliege. Sowohl das erstinstanzliche Gericht als auch das Provinzgericht von Saragossa wendeten das aragonesische Recht an; diese Entscheidung wurde vom Obersten Gerichtshof bestätigt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein zentraler Punkt des Urteils ist die Feststellung, dass alle spanischen Zivilrechte gleichermaßen spanisches Recht sind, unabhängig davon, ob es sich um das Zivilgesetzbuch oder um forale bzw. besondere Zivilrechte der Autonomen Gemeinschaften handelt. Wird daher durch eine Kollisionsnorm auf das spanische Recht verwiesen, führt dies nicht automatisch zur Anwendung des Zivilgesetzbuchs, sondern des territorial einschlägigen spanischen Zivilrechts.</p>
<p style="font-weight: 400;">Da der Erbfall vor Inkrafttreten der Verordnung (EU) Nr. 650/2012 eingetreten war, wendete der Oberste Gerichtshof Artikel 9.8 des spanischen Zivilgesetzbuchs an, der auf das nationale Recht des Erblassers verweist. Das niederländische Recht verwies jedoch seinerseits über das Haager Übereinkommen von 1989 auf das Recht des gewöhnlichen Aufenthalts.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Oberste Gerichtshof akzeptierte dieses Rückverweisungsprinzip auf das spanische Recht und hob dabei das vollständige Fehlen tatsächlicher Bindungen des Erblassers zu den Niederlanden sowie seine vollständige Verwurzelung in Saragossa hervor.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nachdem die Anwendbarkeit des spanischen Rechts feststand, kam der Oberste Gerichtshof zu dem Ergebnis, dass das aragonesische Zivilrecht anzuwenden ist, da Aragón der gewöhnliche Aufenthaltsort des Erblassers war. Die Auffassung, dass Ausländer mangels zivilrechtlicher Zugehörigkeit ausschließlich dem allgemeinen Zivilgesetzbuch unterliegen könnten, wurde ausdrücklich zurückgewiesen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dieses Urteil stellt einen Meilenstein im spanischen Erbrecht dar: <strong>Ausländer können einem autonomen Zivilrecht unterliegen, sofern dies die Kollisionsnorm vorsieht, wobei der gewöhnliche Aufenthalt ein entscheidendes Anknüpfungskriterium ist.</strong> Es handelt sich um eine Rechtsprechung, die Rechtssicherheit und Kohärenz in einem zunehmend internationalen Kontext schafft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Ribas &amp; Partner mbB</strong></em></p>
<p><em><strong>Juan Amengual<br />
</strong></em><em><strong>Abogado / spanischer Rechtsanwalt</strong></em></p>


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		<title>Frohes Fest / Felices Fiestas</title>
		<link>https://rb-abogados.eu/frohes-fest-felices-fiestas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miguel Ribas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 18:20:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Kanzlei bleibt wegen Betriebsferien vom 22. Dezember 2025 bis einschließlich 06. Januar 2026 geschlossen. Nuestro despacho permanecerá cerrado por vacaciones desde el 22 de diciembre de 2025 hasta el 6 de enero de 2026.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rb-abogados.eu/frohes-fest-felices-fiestas/">Frohes Fest / Felices Fiestas</a> erschien zuerst auf <a href="https://rb-abogados.eu">Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Unsere Kanzlei bleibt wegen Betriebsferien vom <strong>22. Dezember 2025</strong> bis einschließlich <strong>06. Januar 2026</strong> geschlossen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nuestro despacho permanecerá cerrado por vacaciones desde el <strong>22 de diciembre de 2025</strong> hasta el <strong>6 de enero de 2026.</strong></p>


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		<title>In der FAZ 2026 wurden unsere Kanzlei und wir im Bereich Erbrecht als TOP Anwälte genannt. Wir freuen uns über diese Anerkennung!</title>
		<link>https://rb-abogados.eu/in-der-faz-2026-wurden-unsere-kanzlei-und-wir-im-bereich-erbrecht-als-top-anwaelte-genannt-wir-freuen-uns-ueber-diese-anerkennung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miguel Ribas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 07:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FAZ-Auszeichnung: Unsere Kanzlei gehört 2026 zu den TOP Anwälten im Erbrecht Wir freuen uns sehr, dass unsere Kanzlei in der FAZ im Jahr 2026 als TOP Anwälte im Bereich Erbrecht ausgezeichnet wurde. Diese Anerkennung durch das F.A.Z.-Institut bestätigt unsere Kompetenz als spezialisierte Anwälte für deutsches und spanisches Erbrecht und unser Engagement für eine kompetente, persönliche und vertrauensvolle Beratung in allen Fragen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 dir="ltr">FAZ-Auszeichnung: Unsere Kanzlei gehört 2026 zu den TOP Anwälten im Erbrecht</h2>
<p>Wir freuen uns sehr, dass unsere Kanzlei in der <b>FAZ</b> im Jahr <b>2026</b> als <b>TOP Anwälte im Bereich Erbrecht</b> ausgezeichnet wurde.<br />
Diese Anerkennung durch das <b>F.A.Z.-Institut</b> bestätigt unsere Kompetenz als <b>spezialisierte Anwälte für deutsches und spanisches Erbrecht</b> und unser Engagement für eine <b>kompetente, persönliche und vertrauensvolle Beratung</b> in allen Fragen rund um <b>Erbrecht, Testament, Nachlassregelung und Erbfolge, </b>sowohl in Bezug auf Deutschland als auch Spanien.</p>
<p>Die Auszeichnung „TOP Anwalt (Privatanwälte)“ beruht auf einer fundierten Analyse von Fachveröffentlichungen, Empfehlungen und Mandantenbewertungen. Sie zeigt, dass unsere Arbeit nicht nur juristisch überzeugt, sondern auch menschlich geschätzt wird.<br />
<a class="decorated-link" title="https://topanwalt.faz.net/250910_TOP%20Anwalt_Privat.pdf?utm_source=chatgpt.com" href="https://topanwalt.faz.net/250910_TOP%20Anwalt_Privat.pdf?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noopener" data-start="1056" data-end="1183" data-outlook-id="8fe120ff-be4a-460d-aeea-fec32d5f11f0">Hier können Sie die Veröffentlichung des F.A.Z.-Instituts einsehen. (Seite 4)</a></p>
<p>Als spezialisierte <b>Erbrecht-Kanzlei</b> stehen wir Ihnen bei Themen wie <b>Testamentgestaltung</b>, <b>Erbauseinandersetzung</b>, <b>Pflichtteilsansprüchen</b> oder <b>Nachlassplanung</b> mit Erfahrung und Empathie zur Seite.</p>
<p>Wir danken unseren Mandantinnen und Mandanten für das entgegengebrachte Vertrauen – und unserem gesamten Team für den täglichen Einsatz und die Leidenschaft, mit der wir gemeinsam diesen Erfolg möglich gemacht haben.</p>
<p>&nbsp;</p>


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		<title>Spanien. Steuerpflichtige aus Drittstaaten: Wichtige Änderung bei Vermietungseinkünften.</title>
		<link>https://rb-abogados.eu/spanien-steuerpflichtige-aus-drittstaaten-wichtige-aenderung-bei-vermietungseinkuenften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miguel Ribas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 11:04:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisches Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerpflichtige aus Drittstaaten außerhalb der EU]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzung von Artikel 63 AEUV]]></category>
		<category><![CDATA[Vermietung spanische Immobilie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rb-abogados.eu/?p=11403</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das jüngste Urteil der Audiencia Nacional vom 28.07.2025 stellt einen Meilenstein in der steuerlichen Behandlung von Vermietungseinkünften nichtansässiger Personen in Spanien im Rahmen der Einkommensteuer für Nichtansässige (IRNR) dar. Bislang waren Drittstaatenangehörige verpflichtet, die in Spanien aus der Vermietung von Immobilien erzielten Bruttoeinnahmen zu versteuern, ohne die Möglichkeit, die unmittelbar mit der Tätigkeit verbundenen notwendigen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rb-abogados.eu/spanien-steuerpflichtige-aus-drittstaaten-wichtige-aenderung-bei-vermietungseinkuenften/">Spanien. Steuerpflichtige aus Drittstaaten: Wichtige Änderung bei Vermietungseinkünften.</a> erschien zuerst auf <a href="https://rb-abogados.eu">Kanzlei Ribas Brutschy Abogados</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Das jüngste Urteil der Audiencia Nacional vom 28.07.2025 stellt einen Meilenstein in der steuerlichen Behandlung von Vermietungseinkünften nichtansässiger Personen in Spanien im Rahmen der Einkommensteuer für Nichtansässige (IRNR) dar. Bislang waren Drittstaatenangehörige verpflichtet, die in Spanien aus der Vermietung von Immobilien erzielten Bruttoeinnahmen zu versteuern, ohne die Möglichkeit, die unmittelbar mit der Tätigkeit verbundenen notwendigen Aufwendungen (Grundsteuer, Gemeinschaftskosten, Reparaturen, Abschreibungen, Zinsen usw.) abzuziehen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Gegensatz dazu konnten Steuerpflichtige mit Wohnsitz in der EU bzw. im EWR dieses Recht bereits aufgrund von Artikel 24.6 TRLIRNR in Anspruch nehmen. Das Urteil beseitigt nun diese Ungleichbehandlung und ermöglicht es künftig auch Drittstaatsangehörigen, die genannten Aufwendungen nahezu unter denselben Bedingungen abzuziehen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die rechtliche Grundlage der Entscheidung liegt in der Verletzung von Artikel 63 AEUV, der die freie Kapitalverkehrsfreiheit garantiert und auch Investoren aus Drittstaaten schützt. Dies eröffnet die Möglichkeit, frühere Steuererklärungen zu berichtigen und die Erstattung unrechtmäßig entrichteter Beträge zu beantragen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Obwohl die Rechtsauffassung noch vom Tribunal Supremo gefestigt werden muss, setzt die Entscheidung einen wichtigen Präzedenzfall für die Angleichung der steuerlichen Rechte zwischen Steuerpflichtigen aus der EU/EWR und aus Drittstaaten in Spanien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Ribas &amp; Partner mbB</strong></em></p>
<p><em><strong>Juan Amengual<br />
</strong></em><em><strong>Abogado / spanischer Rechtsanwalt</strong></em></p>


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